Polarlichter
Hundeschlittenfahrten mit den Inuit
Wandern im endlosen Eis
Schneeschuhwandern
Tasiilaq im Winter
Alle Fotos: Mario Hecktor
Mehr Informationen: http://www.travel-and-personality.de/Groenland/erlebnisreisen/gr%C3%B6nland%20winter/GROWI
Gemeinsam tolle Reiseerlebnisse teilen, bewusst und nachhaltig reisen. Wir sind Reiseprofis und freuen uns, wenn wir für Sie ein passendes Angebot haben: Nachhaltige Erlebnisreisen und Themenreisen in wirklich kleinen Gruppen in spannende Ländern mit kompetenten Reiseleitern unter dem Motto Abenteuer - Begegnung - Wandern - Erholen... Aus- und Weiterbildungen für Reiseleiter, Existenzgründerseminare für angehende Reiseveranstalter und Coaching im Tourismus. www.traveltolife.de
Dienstag, 19. Mai 2015
Reiseleiterausbildung Mallorca - Teilnehmerstimme
Wer fährt schon nach Spanien um ein
Seminar zu besuchen? Ich dachte mir, ich wollte mal ein ganz anderes
Berufsfeld kennenlernen, in einem anderen Land als Deutschland, in
anderer Atmosphäre neues Lernen und auch ein wenig genießen. Mit
dem Reiseleiterausbildungsseminar auf Mallorca traf ich direkt ins
Schwarze.
Die Ausschreibung alleine hat mich
schon begeistert: "In 38 Seminarstunden, die an 6 Tagen
verteilt stattfinden, können wir Ihnen einen umfassenden Einblick in
alle Facetten des Tourismus bieten und geben Tipps zu Bewerbungen und
Vorstellungsgesprächen. Die gelungene Mischung aus theoretischem
Background, Praxisübungen wie Präsentationen und Rollenspielen
sowie einer eigenen erarbeiteten kleinen Reiseleitungsetappe,
eröffnet Ihnen die Vielfältigkeit dieser Tätigkeit und erleichtert
den Einstieg in diesen außergewöhnlichen Beruf."
Noch nie erlebte
ich so hautnah eine Ausbildung wie anhand dieser Lehreinheiten. Einen
Beruf so intensive zu vermitteln, dass schafft kaum jemand. Die
Reiseleiteretappe war der spannenste Moment für mich. Hier konnte
und musste jeder das Gelernte in die Realität umsetzen. Alle waren
gespannt und auch alle mit Spass bei der Sache. Es ist eine
ungezwungene Atmosphäre, kein grauer Raum in dem man sitzt, es ist
das sonnige Mallorca, welches jede Lehreinheit zum Genuss machte.
Ich freue mich
schon auf die anderen Seminare mit Travel and Personality.
Mehr Informationen: http://www.travel-and-personality.de/Mallorca/reiseleiter-ausbildung/reiseleiter-wanderfuehrer-mallorca/RLMAL
Freitag, 15. Mai 2015
Grönland - Eine Winterreise (Reisebericht von Mario Hecktor)
"Als Reiseleiter habe ich Grönland schon mehrfach im Sommer bereist
und bin immer begeistert zurückgekehrt. Diese unglaublich wilde
Landschaft hat eine große Anziehung für mich. Die Weite, das
omnipräsente Meer, das Kalben der eindrucksvollen Gletscher.
Wahnsinn. Ich habe die Herzlichkeit der Inuit zu schätzen gelernt
und bin stets gerührt, weil ich wieder und wieder mit offenen Armen
empfangen wurde.
Die Begeisterung für diesen Flecken Erde führt endlich auch zur Planung und Realisierung einer Winterreise nach Tasiilaq.
Aufregend war es schon im Vorfeld, als ich die zusätzliche Winterausrüstung besorgt habe. Man wusste ja, es kann auch mal kalt werden ...
Die Aufregung nahm zu, als es endlich los ging. Zunächst Flug über Kopenhagen nach Keflavik. Dann sollte es weiter gehen von Reykjavik über Kulusuk nach Ort der Sehnsucht - nach Tasiilaq. Doch Stürme über Island verzögerten bereits den Anflug auf Island und verhinderten gar am nächsten Tag den Weiterflug nach Grönland. Was tun? Die Stimmung wollte nicht richtig ansteigen, Reykjavik ist ein toller Platz, doch wer wilde Natur und meterhohen Schnee im Kopf hat, ist nur begrenzt aufnahmefähig für die zweifelsfreien Schönheiten von Island. Es sollten zwei zähe Tage werden, die wir mit Ausflügen zum Meer und Besichtigungen in Keflavik gestalten konnten. Der Sonntag wäre zwar ein ruhiger Flugtag gewesen, doch in Kulusuk hatten sie einfach dienstfrei … auch mal was…
Infos zur Reise: http://www.travel-and-personality.de/Groenland/erlebnisreisen/gr%C3%B6nland%20winter/GROWI
Alle Fotos: Mario Hecktor
Die Begeisterung für diesen Flecken Erde führt endlich auch zur Planung und Realisierung einer Winterreise nach Tasiilaq.
Aufregend war es schon im Vorfeld, als ich die zusätzliche Winterausrüstung besorgt habe. Man wusste ja, es kann auch mal kalt werden ...
Die Aufregung nahm zu, als es endlich los ging. Zunächst Flug über Kopenhagen nach Keflavik. Dann sollte es weiter gehen von Reykjavik über Kulusuk nach Ort der Sehnsucht - nach Tasiilaq. Doch Stürme über Island verzögerten bereits den Anflug auf Island und verhinderten gar am nächsten Tag den Weiterflug nach Grönland. Was tun? Die Stimmung wollte nicht richtig ansteigen, Reykjavik ist ein toller Platz, doch wer wilde Natur und meterhohen Schnee im Kopf hat, ist nur begrenzt aufnahmefähig für die zweifelsfreien Schönheiten von Island. Es sollten zwei zähe Tage werden, die wir mit Ausflügen zum Meer und Besichtigungen in Keflavik gestalten konnten. Der Sonntag wäre zwar ein ruhiger Flugtag gewesen, doch in Kulusuk hatten sie einfach dienstfrei … auch mal was…
Am Montag stieg nun die Spannung, ein Anruf am
Morgen – zwischen Hoffen und Bangen – gab uns grünes Licht.
Endlich, Koffer ins Auto und auf zum Flughafen, der Flug sollte
zur Mittagszeit starten. Am Flughafen angekommen trafen wir auf
andere „Gestrandete“. Es gab noch andere Gruppen, die sich auf
dieses Erlebnis gefreut hatten und ebenso wie wir ausharren
mussten. So erfuhrt vom Reiseleiter einer französischen Gruppe,
dass sie bereits eine Woche in Island festsaßen und nun endlich
starten konnten. Wahnsinn, und wir waren schon nervös, als uns
zwei Tage Wartezeit „aufgebrummt“ wurden. Aber jetzt waren wir
alle extrem euphorisch, wussten unser Glück zu schätzen, wenn man
bedenkt, dass es sogar Gruppen gab, die leider ihre Reise komplett
absagen mussten, nachdem ihre Flüge abgesagt wurden … da waren wir
ja richtige Glückskinder …
Endlich ging es los, das Wetter spielte mit und
die Begeisterung war riesig als wir uns der Küste von Ostgrönland
näherten, wo die Sonne bereits die Landschaft und die
Packeisformation in glänzendes Licht getaucht hatte. Welche ein
Ausblick, wir waren ergriffen von der Schönheit. Nur noch einen
Moment Geduld, dann setzten wir auf. Hurra, wir waren schließlich
gelandet. Allerdings wurden wir noch einmal auf die Probe
gestellt, da sämtliche Weiterflüge mit dem Hubschrauber
durcheinander gewirbelt waren. Alle Buchungen wurden neu
aufgesetzt und so kamen wir mit dem Großteil unserer 8-köpfige
Gruppe erst um 18h in Tasiilaq an, aber alles Warten hatte sich
gelohnt. Der Ort zeigte sich von einer wunderbaren Seite, rötlich
gefärbter Abendhimmel beschien die Bühne für unsere noch kommenden
Exkursionen.
Bei der Ankunft im Roten Haus wartete Robert
Peroni, der Leiter des Hauses, schon sehnsüchtig auf uns. Das
erste Abendessen war ein Genuss und ließ das vielbeschworene
„Cross-over“ von grönländischer und südtiroler Küche auf aller
Zungen wahr werden. Robbe, die hier von den Jägern noch gejagt
werden darf, und leichtes Gemüse mit Reis … vorzüglich. Wir
genossen das Zusammensein und waren nochmal hellwach als wir am
ersten Abend für einen kurzen Moment schon zu Polarlicht-Jägern
wurden. Der rechte Erfolg wollte sich noch nicht einstellen, bei
unserem Bemühen, das Spektakel am aktischen Nachthimmel
fotografisch einzufangen. Doch es sollten noch imposante
Erscheinungen geben, die alle Gäste im Haus verzückt ins Bett
fallen ließen.
Am nächsten Tag ging es zum ersten Mal auf
Wanderung. Wir sammelten uns nach dem Frühstück und „kämpften“ uns
durch die Vielzahl von Möglichkeiten, das richtige Paar von
Schneeschuhen unterzuschnallen. Dann ging es los, der Polarstrom
war unser Ziel und als wir ihn erreichten, stach ein mächtiger
Eisberg ins Auge, der sich in die Einfahrt zum Kong Oscar Fjord
gelegt hatte und einer Trutzburg gleich den Zugang fast
vollständig versperrte. Grandios diese Aussicht und das Erlebnis,
der Natur nun so nah sein zu können. Wir ließen es am Nachmittag
langsam angehen und frönten Kaffee und Eis in „Gerdas“ kleiner
Kaffeestube, die mehr einem „Tante Emma Laden“ gleicht. Gerda ist
mal ein Mann gewesen und tritt heute in Frauenkleidern vor ihre
Gäste. Ihre Heimat ist Dänemark, wo man mit solchen Lebenswegen
sehr entspannt umgeht, die Inuit mussten sich erst an sie
gewöhnen. Heute ist sich jedoch nicht mehr vom Ort wegzudenken und
ist stets ein Quell von höflicher und zuvorkommender Art. Zudem
kümmert sie sich um Kinder aus schwierigen Familien. In Grönland
keine geringe Anzahl und eine nie enden werdende Arbeit, um
helfend zu wirken.
Wir freuen uns schon auf das Abendessen und
erst recht auf die nahende Dunkelheit, denn unser Interesse an
Polarlichtern war enorm. Wir wurden fündig und es wurden schon
bessere Aufnahmen, als eine Nacht zuvor. Doch so richtig zufrieden
waren wir noch nicht.
Der nächste Tag war einem Ausflug mit
Hundeschlitten vorbehalten. „Zieht Euch warm an,“ hieß es schon
vorher. Und es war auch bitter nötig. Wir zogen dick angezogen
durch den Ort und schwitzten schon fast wieder, als wir am
Startpunkt ankamen. Vier Gespanne mit je 10-14 Hunden warteten
schon ungeduldig auf uns. Die Hunde mussten man nicht erst
motivieren. Die Grönlandhunde sind wahre Laufwunder und zogen uns,
den Führer und je zwei Gäste, über den eisbepackten Fjord hinüber
zu einem Tal mit weitläufigen See. Wir fuhren gut 1 ½ Stunden bis
zum Ende des Sees und waren froh über diesen Stopp. Der kalte Wind
stieb ins Gesicht und die Füße waren dankbar für Bewegung, auch
wenn das gewählte Schuhwerk für echte Minustemperaturen ausgelegt
war. Es gab Tee und auch die Hunde bekamen Ihre Zuwendung,
insbesondere von uns, denn wer möchte nicht mal so einen knuffigen
Grönlandhund kraulen. Ein Gespann war schon vor der Rückfahrt in
Alarmbereitschaft und jagte los, fast ohne den Führer … der im
letzten Moment noch das Seil einfangen konnte und erst scheinbar
hilflos weggezogen wurde, bis er schließlich den Schlitten zum
Stehen brachte. Glück gehabt … wir malten uns schon aus, wo wir
ihn wiedertreffen würden. Es war eine genüssliche Heimfahrt und
wir ließen die Winterlandschaft erneut langsam an uns
vorbeiziehen, immer begleitet von dem guten Zurufen des Mashers,
der seine Hunde damit antrieb.
Nach der Rückkehr waren wir etwas ausgekühlt,
aber dennoch glücklich über diese tolle Fahrt. Die Sauna ließ am
Abend den Körper wieder auftanken, die Polarlichter ließen diesmal
auf sich warten, verdeckt war diesmal die Sicht durch die Wolken.
Aber es sollte noch werden.
Für den drauffolgenden Tag hatten wir uns
vorgenommen, den Fjord leer zu fischen und mit reicher Beute
heimzukehren. Wir schnappten uns Viggo, der uns im Sommer als
Bootsführer zur Seite steht, und der uns jetzt das Eisfischen
beibringen wollte. Es war für ihn und uns ein glückloses
Unterfangen. Weder konnten wir an den Löchern, die wir ins Eis des
Fjords schlugen wahre Beute machen, noch konnten wir länger am
Eisloch ausharren, wie die Inuit es jederzeit schaffen. Diese
stoische Ruhe ist uns an dieser Stelle nicht gegeben, leicht
fröstelnd mussten wir alsbald abbrechen. Es war uns klar, dass wir
in früheren Tagen wohl oder übel mit leerem Magen ins Bett
gefallen werden. Die Ehrfurcht vor der Gelassenheit und
Zielstrebigkeit der Einheimischen, in dieser oft so
menschenfeindlichen Umgebung zu überleben, war schon wieder
gewachsen. Wir zogen mit unserer Ausrüstung nahe der Eiskante heim
und erklommen in einer kleinen Bucht wieder das Land. Nachdem wir
tagsüber schon keine Meeresfrüchte einheimsen konnten, kredenzte
uns die Küche abends Leckereien aus dem Meer, diesmal war es
Dorade, wie köstlich. Und dann hatte das Polarlicht seinen großen
Auftritt. Der Himmel war in dieser Nacht sternenklar und es wurde
überwältigend. Jeder im Haus war ergriffen von dem Farbspiel am
Firmament, die Objektive der hervorgeholten Kameras zuckten in der
Dunkelheit und ergriffen konnten sich unsere Augen nicht lösen von
der Brillianz, die uns auch mit bloßem Auge staunen ließ. Ganze
Serien wurden geschossen und anschließend die Adressen
ausgetauscht, um die schönsten Eindrücke mitteilen zu können. Als
hätten wir es geahnt, hatten wir bereits zuvor nach dem Abendessen
noch Berichte gelesen, wie wir das Licht am besten einfangen
könnten, wie die Kamera einzustellen sei. Ein Wink des Schicksals
folgend, saugten wir die Information auf, um sie dann einige Zeit
später tatsächlich in die Tat umsetzen zu können. Dank modernster
Technik wussten wir bereits um die Qualität unserer Aufnahmen und
konnten somit besonders selig einschlafen.
Unser letzter Tag in Tasiilaq – das Wetter
schlug nochmal Kapriolen. Nach einem harmlosen Start in den Tag
kamen kräftige Winde auf und ließen unsere Schneeschuhtour ins
Blumental zu einer kleine Expedition werden. Die Natur zeigte uns
ihre kalte Schulter – sollten wir doch morgen ruhig heimfahren,
wir sollten nochmal spüren, was sie davon hielt. Schnee fegte uns
ins Gesicht, die Brillen beschlugen, ein Vorwärtskommen unmöglich
gemacht. So kämpften wir uns zurück in den Ort und verkrochen uns
stattdessen im historischen Museum, dass vor einiger Zeit in der
alten Kirche untergebracht wurde. Erik, der Leiter des Museum,
erzählte uns mit großer Leidenschaft von der früheren Besiedlung
und den folgenden Auswüchsen in dieser abgelegenen Region, die er
manchmal auch, ob der zahlreichen Schwierigkeiten, „arktisch
Afrika“ nennt, nicht ohne die Ironie in der Stimme erkennen zu
lassen. Trotz oft verspürter Verzweiflung konnte er seinen Ort
dennoch nicht verlassen, er hängt an „seinem“ Museum.
Wir schoben bald heim. Robert Peroni hatte
versprochen, Anta Kouidze einzuladen, einen Schamanen der alten
Schule. Er war am Nachmittag im Roten Haus und führte einen Tanz
auf, der früher zwischen zwei Kontrahenten einen Zwist ausräumen
sollte. Wer das Publikum am intensivsten zum Lachen bewegen
konnte, gewann den besonderen „Zweikampf“. Sepp, ein weiterer
Reiseleiter, durfte den Kontrahenten mimen – Anta und wir hatten
unsere große Freude daran. Wer gewann? Nicht schwer zu erraten,
oder? :-) Auch
die Damenwelt war begeistert, weil sie Anta in besonders
flirtender Weise in das Spiel mit einbezog. Es war ein schöner
Ausklang unserer Tage hier in Tasiilaq.
War dieser Tag noch stürmisch und der Himmel
zugezogen, was auch die Ängste schürte, eventuell Probleme beim
Rückflug zu haben, so „brannte“ am folgenden Tag die Sonne wieder
von oben, strahlendblau war der Himmel. Dennoch stand die Abreise
auf wackligen Füßen, denn in Island waren wieder schlechte
Bedingungen, die Flieger kamen nicht zu uns nach Grönland.
Aber wir hatten alle Glück und konnten am
Nachmittag in zwei Schüben wohlbehalten nach Island zurückkehren.
Mit einem kurzem Aufenthalt auf der Insel des Feuers endete
anschließend unsere Reise.
Trotz der Kürze waren es großartige und
intensive Tage in Tasiilaq und wir alle wissen eins … wir werden
wiederkommen, ob im Sommer oder Winter. Wir sind schon längst
infiziert von diesem wunderbaren Flecken Erde!"
Infos zur Reise: http://www.travel-and-personality.de/Groenland/erlebnisreisen/gr%C3%B6nland%20winter/GROWI
Alle Fotos: Mario Hecktor
Mittwoch, 13. Mai 2015
Reisebericht - Island - Südwesten! von Barbara Busch
Eine Reise, die sich für alle lohnt, die nur wenig Zeit haben und
trotzdem entspannt einen sehr umfassenden Einblick in die Faszination
Islands erhalten wollen.
Zuerst erkunden wir die nördlichste Hauptstadt Europas Reykjavik,
die uns mit ihrem einmaligen Charme einnimmt. Hier wo die Uhren noch
anders laufen, bewundern wir die sowohl die netten gemütlichen
Häuschen als auch die – manchmal grotesk anmutende – Kunst der
einheimischen Architekten, wie zum Beispiel die gewaltige
Hallgrimskirche oder das moderne Konzerthaus Harpa, dessen
Außenfassade aus einer wabenförmigen Struktur aus Glas besteht, die
je nach Tageslicht die wechselnden Farben wiedergibt.
Es ist schwer sich loszureißen, aber wir kommen ja wieder, also
fahren wir los ins Abenteuer. Wir tauchen ein in das Land der Trolle
und Elfen und lassen für eine Woche den Alltag hinter uns. Ein
Highlight löst das nächste ab.
Unser erstes Ziel ist der kleine Ort Vik an der Südküste. In der
Nähe beobachten wir auf einem hohen Felsen unter anderem
Papageientaucher, die hier nisten. Mit etwas Glück sehen wir die
Elternteile mit kleinen Fischen im Schnabel für ihre Jungen zum Nest
zurückkehren.
Den Strand säumen Klippen aus großen sechseckigen schwarzen
Basaltsäulen.
Jetzt verlassen wir die bequeme Asphaltstraße und schlagen uns auf
die Piste ins Hochland. Unterwegs bewundern wir bei einer kleinen
Wanderung die Eldgiá-Schlucht, an deren Strukturen man noch die
letzten großen Lavaflüsse erkennen kann.
Im Nationalpark Landmannalaugar erkunden wir die bunte Bergwelt auf
einer faszinierenden Wanderung, die uns durch ein Lavafeld und vorbei
an dampfenden Schwefelquellen führt bis zu tollen Gipfelausblicken,
die bei entsprechender Fernsicht sogar die Gletscher erkennen lassen.
Nach dieser erwartet uns verdienterweise eine Überraschung – ein
entspannendes Bad in einem natürlichen heißen Fluß inmitten einer
wunderschönen Landschaft.
Noch völlig eingenommen von den Eindrücken befinden wir uns auch
schon an dem Ort, wo Geschichte, Schicksal und Macht der Erde
zusammentreffen – Thingvellir.
Hier wurde schon von den ersten Bewohnern der Insel Recht gesprochen,
wurden Gesetze erlassen, Verbrecher verbannt und bestraft, Ehen
vereinbart, Kontakte gepflegt, gespielt und gewettet.
Genau hier liegt auch die Nahtstelle der amerikanischen und
europäischen Platte direkt vor unseren Augen und machen die
unterirdischen Gewalten der Erde in ihrem stetigen Auseinanderdriften
sichtbar.
Weiter geht’s zum immer noch regelmäßig und häufig bis zu 35 m
hoch ausbrechenden Geysir namens Strokkur. Im Gegensatz zu den
Tagestouristen übernachten wir am direkt angrenzenden Campingplatz.
Wir haben also das Privileg, dieses einmalige Naturspektakel
ungestört zu jeder Zeit beobachten zu können.
Ganz in der Nähe stürzt sich der gewaltige Wasserfall Gullfoss
(„goldener Wasserfall“) in zwei Fallstufen in eine Schlucht
hinab. Dank der Rettung vor der Zerstörung durch ein Wasserkraftwerk
können wir dieses wunderschöne Naturschauspiel heute noch
bewundern.
Das nächste Highlight ist der knapp 200 m hohe Wasserfall Glymur,
den wir auf einer interessanten Wanderung abseits der üblichen
Touristenpfade entdecken. Der Weg führt uns über den Fluß immer
höher die Schlucht entlang bis die Spannung am höchsten ist und die
Felsen – oder sind es die listigen Trolle? - uns endlich den Blick
freigeben auf Glymur, der scheinbar wie aus dem Nichts ins grüne
Paradies stürzt.
Als letzte Etappe umrunden wir die Halbinsel Snaefellnes mit dem
1446m hohen vergletscherten Vulkan Snaefell. Nachdem wir den Hafenort
Stykkisholmur erkundet haben, erklimmen wir mit unseren
geländegängigen Kleinbussen den Vulkan – vorbei an skurrilen
Lavaformationen, kleinen Wasserfällen und einer grandiosen
Landschaft – bis zur Schneegrenze. Bei entsprechendem nebelfreien
Wetter baut sich majestätisch der vergletscherte Gipfel direkt vor
uns auf.
Wieder unten an der Küste wandern wir gemütlich einen Küstenweg
entlang, der uns mit einer reichen Vogelwelt und skurillen
Felsformationen in den Bann schlägt.
Zurück in Reykjavik schlendern wir durch die Straßen und lassen uns
wieder von der gemütlichen Atmosphäre verzaubern. Bei einem
leckeren isländischen Gericht in einem der vielen kleinen Lokale
lassen wir die vielen tollen Eindrücke Revue passieren und ertappen
uns vielleicht schon bei der Planung unserer nächsten Reise nach
Island?
Denn eines ist klar. Wer einmal hier war, den läßt die
faszinierende Insel nicht mehr los.
Es gibt noch viel zu entdecken im Land der Elfen und Trolle.
Mehr Infos zur Reise: http://www.travel-and-personality.de/Island/erlebnisreisen/Highlights+im+Suedwesten/SUED
Teilnehmerstimme - Reiseleiterausbildung Outdoor am Bodensee
Am Bodensee, schon etwas abseits
gelegen, in mitten der Natur, am Rande des Sees selbst und entfernt
des nächsten Ortes, dort findet im Sommer jeden Jahres das
Ausbildungsseminar "Reiseleiterausbildung-Outdoor" statt.
Eine Ausbildungswoche im Zeltcamp, nah
an der Natur. Wir lernten zusammen, kochten zusammen, wanderten und
fuhren Kanu. Es ist ein sehr lehrreiches Seminar voller realistischen
Eindrücken und Informationen.
Jeden Morgen begannen wir den Tag mit
einem Bad im See. Danach gab es Frühstück im Camp, anschließend
eine Unterrichtseinheit. Egal ob Wetterkunde, Karte, Kompass oder
Knotenkunde, alles wurde im Rahmen des "Guiden" draußen
vermittelt. Wir lernten wie man Feuer macht, wie man Wasser findet
und aufbereitet, worauf man bei der Auswahl des Camps zu achten hat.
Nachmittags gingen wir oft wandern oder fuhren mit einem Kanu quer
über den See.
Es war Bewegung und Entspannung
zugleich.
Sehr gelungen und sehr lehrreich!
Auch der Inhalt zum Reiseleiterseins
war voller hilfreicher Informationen. Wir lernten alles was ein
Reiseleiter in der Natur wissen muss, wie er seine Gäste begeistert,
welches Wissen er mitbringen und welche Methoden er bei Reklamationen
anweden muss.
Ich fühlte mich in der Gruppe und im
Unterricht sehr wohl und kann mir gut vorstellen demnächst selber
als Reiseleiter zu arbeiten!
Ein sehr lehrreiche Woche! Eine
Ausbildung, die begeistert!
Infos zur Ausbildung: http://www.travel-and-personality.de/Deutschland/reiseleiter-ausbildung/schwerpunkt-outdoor/RLOU
Donnerstag, 7. Mai 2015
„Ich wurde Erwachsen auf 80° Nord!“ - Ein Buch von Arthur Conan Doyle
Buchtipp: "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen." von Arthur Conan Doyle.
„Ich wurde Erwachsen auf 80° Nord!“
Mit diesen Worten hat sich Arthur Conan
Doyle nach 130 Jahren verschollener Worte in die Herzen der
Polarliteraten geschrieben. Endlich ist sein Tagebuch aus Grönland
erhältlich! Die erste Auflage aus März 2015. Es ist wahrlich eine
Entdeckung mit jeder Zeile. Niemand hätte gedacht, dass der bekannte
Autor von der Kultfigur Sherlock Holmes sich in 1880 mit knapp 21
Jahren als Medizinstudent aufmacht in Richtung Norden. Er heuert auf
dem Walfänger „Hope“ an und sammelt zwischen dem arktischen
Ozean, Boxkämpfen und der Jagd auf Robben und Vögel seine
Erfahrungen. Mutig traute er sich auf Eisschollen, fiel öfters mal
ins Polarmeer und hinterlies sein Tagebuch als einen Grundstein
seines späteren Schaffens. Dieses Buch ist mit original Texten und
Skizzen der Aufhänger für seinen späteren Weltruhm gewesen. Jeder
Zeile liest sich einzigartig und lässt uns tief in die damalige
eisige Welt der Walfänger eintauchen, welche Doyle begleitete. Ein
wahres Muss für jeden Grönlandfanatiker, ein Muss für jeden
Interessenten der Polarliteratur, ein Muss für alle, die Ostgrönland
aus einer anderen Perspektive kennenlernen wollen.
Aserbaidschan: Kleines Land im Kaukasus & Naturerlebnis pur!
Aserbaidschan ist ein kleines Land im Kaukasus und noch ein echtes Naturerlebnis. Im „Land
der Feuerhüter“ erlebt man eine einzigartige und wunderbare Welt und ein unvergessliches Reise- und Kulturerlebnis. Aserbaidschan bezaubert Reisende mit seinen farbenfrohen Gebäuden und leuchtenden Türmen. Die Hauptstadt Baku versteht es dabei besonders gut, sich in Szene zu setzen. Das neue, moderne, Baku erstrahlt in einem Lichtermeer und stillt seit der Unabhängigkeit die Sehnsucht der Menschen nach Wärme, Licht und Farben. Und mit dem Eurovision Song Contest als Austragungsort, rückten die Stadt und das Land endlich in das Licht der Öffentlichkeit. Zu Recht!
Mit dem Reiseveranstalter Travel & Personality
begibt man sich auf eine einzigartige
Rundreise in das bezaubernde
Aserbaidschan. Eine Reise durch die Kultur und Geschichte, durch die Welt der
Religionen, geheimnisvollen Denkmäler, durch Steppen und die Ausläufer des
Kaukasus. Wo immer es
möglich ist, wird die Gegend zu Fuß erkundet und der Kontakt mit der
freundlichen Bevölkerung gesucht. Aserbaidschan ist touristisch gesehen, noch
ein weißer Fleck auf der Landkarte. Doch gerade das macht es so besonders
reizvoll, denn in dieser wundersamen Welt gibt es so viel Schönes zu entdecken.
Beispielsweise die vor Jahrtausenden von Jahren entstandenen Felsenzeichnungen
von Gobustan. Die in Stein verewigten Motive stellen das Leben der Menschen wie
in einem überdimensionierten Bildband dar. Sie sind UNESCO-Weltkulturerbe und ein
erstaunliches Zeugnis der Steinzeit.
Wer mehr über die erlebenswerte
Reise nach Aserbaidschan: Kleines Land im Kaukasus & Naturerlebnis pur oder
andere Reiseziele erfahren möchte, findet Informationen auf der Webseite des Reiseveranstalters
Travel & Personality. http://www.travel-and-personality.de/Aserbaidschan/erlebnisreisen/wundersame-welt/ASER
Abonnieren
Posts (Atom)


